Dienstag, 27. August 2013

Naturkosmetik-Abend

 Heute weiß man, dass durch die Haut als unser größtes Organ auch viele giftige Stoffe in unseren Körper gelangen können. Mit wenigen natürlichen Zutaten kann man sich und seiner Schönheit schon etwas Gutes tun, ohne Konservierungsstoffe und andere industrielle Beimischungen. Ich lasse nur das an meine Haut, was ich auch essen könnte, ist ein gutes Motto für die Herstellung von Naturkosmetik.
Deshalb biete ich am Freitag, den 20.09.2013  ab 18.00 Uhr einen Abend der Naturkosmetik an. Wir stellen 2 Hautcremes ( keine Ringelblumensalbe, die habe ich nur für das Foto dazugelegt) und einen Lippenpflegestift her. Dazu kommen weitere Tipps und einige kulinarische Überraschungen. Sebstverständlich gibt es auch einen Script mit Hinweisen und Rezepten zum Nachmachen.
Wer jetzt neugierig geworden ist, kann sich unter folgender Email anmelden: Marita-Schwarz@gmx.de
Wir treffen uns  in der Nähe von Bad Hersfeld. Genaue Adresse und was ihr evtl. mitbringen müsst, teile ich euch nach der Anmeldung mit. Bitte meldet euch bis zum 9. September an, da ich Cremedöschen usw. bestellen muss.
Ich freue mich auf einen schönen Abend in netter Runde!

Montag, 19. August 2013

Sonnenhut fürs Immunsystem

Der Sonnenhut ist vielen auch unter seinem lateinischen Namen als Echinacea bekannt. Er wächst nicht wild, allerdings kann man ihn gut im Garten als mehrjährigen Strauch anpflanzen. Seine Inhaltsstoffe regen das Lymphsystem des Körpers an und stärken unser Immunsystem. Man verwendet die Blütenblätter, Blätter und Wurzeln. Die frische Pflanze ist wirksamer als das getrocknete Kraut, steht aber nur kurz zur Verfügung. Zur Stärkung unserer Immunabwehr trinkt man ca. 2 Stunden nach jeder Mahlzeit 1 Tasse Tee und zwar nur 1 Woche lang, macht dann 1 Woche Pause und wiederholt dann wieder 1 Woche lang. Das Ganze nicht mehr als 2 Monate. 
 Tee:
1 TL zerkleinerte Wurzel ( wie Pulver) mit 1 Tasse kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen, dann abseihen
 Tinktur:
 Die Wurzel, Blätter und Blüten mit Kornschnaps übergießen und 10 Tage ziehen lassen, dabei immer wieder aufschütteln, abfiltern. 15 Tropfen mehrmals täglich nur kurmäßig verwenden.

Wie die meisten Heilpflanzen soll man auch den Sonnenhut nur wie eine Kur verwenden, da sich bei einer Dauereinnahme der Körper daran gewöhnt und der gegenteilige Effekt eintreten kann.
Sonnenhutextrakte gibt es auch in der Apotheke zu kaufen, aber auch hier darauf achten, dass keine Dauereinnahme erfolgt!

Donnerstag, 8. August 2013

Die wilde Karde, Hilfe bei Borreliose

Die wilde Karde ist eine große  Distel, die auf kargen Böden wächst. Ich habe sie erfolgreich im Garten angesät, denn sie ist anspruchslos, liebt die Sonne und vermehrt sich selbst durch Samen. Zur Zeit blüht sie, deshalb beschreibe ich sie jetzt. Man verwendet aber die Wurzel, gräbt sie am besten im zeitigen Frühjahr aus bevor die Blütenstängel zu wachsen  beginnen und noch nicht verholzt sind. Traditionell wird die Wurzel aber auch die Blätter als Wundheilmittel und zur innerlichen Behandlung von Hautunreinheiten verwendet. Wichtig ist mir aber, dass die Karde bei Borreliose, einer durch Zecken übertragenenen Krankheit, helfen kann. Interessant ist der Ablauf die Blüte: In der Mitte das Blütenköpfchens entsteht einr ringförmige Zone, die sich teilt und nach oben und unten wandert. Das ähnelt der wandernden Röte, die sich als erstes Symptom einer Borrelioseninfektion bildet. Nach einem Zeckenbiss empfehle ich folgende Sofortmaßnahmen:
1. Honigpflaster draufkleben
2. Wenn Müdigkeit oder Konzentrationsschwäche auftritt, 10 Trpf. Propolis pro Tag einnehmen und Spitzwegerich essen
3. Wenn es Borreliose wird, dann Kardentinktur anwenden. Alle 3 Wochen ein Blutbild machen lassen. Da die Beschreibung der Art der Anwendung für diesen Blog zu umfangreich ist, empfehle ich hier ein Buch von Wolf-Dieter Storl: Borreliose natürlich heilen. ( ISBN 978-3-03800-360-1) Er ist Ethnobotaniker, hat die Karde selbst ausprobiert und beschreibt eine mehrgleisige Behandlung:
1. Immunsystem stärken mit Pflanzen, die viel Vitamin C enthalten ( Holunderbeeren, schwarze Johannisbeeren, Sanddorn...)
2. Harntreibende, blutreinigende Tees ( Brennesseltee, Birkenblätter, Goldrute ....)
3.Behandlung mit der wilden Karde, gleichzeitig Schwitzkuren, also starke Überhitzung des Körpers.
4 Außerdem: gesunde Ernährung, Bewegung, Sonnenstrahlen ....! 
Kardentinktur:
Wurzel säubern, zerkleinern ( nicht schälen), in einem Schraubglas mit Korn oder Wodka übergießen, 3 Wochen an einem warmen Ort ausziehen lassen. 3 mal täglich 3 Tropfen über 3 bis Wochen lang, dann einmal im Monat für jeweils 3 Tage, bis zu 12 Monate fortsetzen, dies deshalb um dem monatlichen Vermehrungsschub der Borrelien vorzubeugen.

Ich selbst habe eine Bekannte, die trotz Antibiotikaeinnahme nach einer Infektion über Jahre hinweg immer wieder schubweise Gelenkschmerzen hatte, was sich erst durch die Einnahme der Kardentinktur gebessert hat. Deshalb ist es gut, wenn man immer etwas Kardenttinktur zu Hause hat.
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Montag, 5. August 2013

Goldrute, die Nierenstärkerin

Die Goldrute ist eine der besten Nierenheilpflanzen. Auf meinem Bild seht Ihr die kanadische Goldrute. Sie ist aus Amerika, vielleicht wegen ihrer goldgelben üppigen Blütenpracht, in Deutschland eingeschleppt worden und hat sich stark vermehrt. So ist die echte Goldrute fast schon selten geworden. Die Heilwirkungen sind allerdings die gleichen. Wenn sie in voller Blüte steht, sollte man die oberen 20 cm der Pflanze abschneiden und trocknen. Auch in Trockensträußen macht sie sich gut, da die Blüten ihre Farbe beim Trocknen weitgehend behalten. Die Goldrute hat eine durchspülende Wirkung und sie stärkt das Nierengewebe. Sie hilft kleine Blasen- und Nierensteine auszuschwemmen. Dabei  hat sie auch eine vorbeugende Wirkung. Da sie auch krampflösend wirkt, ist sie gut geeignet während und nach der Behandlung einer Harnwegsentzündung. Dann kann man sie als Tee oder in einem Sitzbad anwenden. Die regelmäßige Ausspülung von Giftstoffen beugt auch Rheumaerkrankungen vor und sorgt für ein gutes Hautbild. Deshalb ist eine Goldrutenkur von 2 bis 4 Wochen eigentlich für jeden zu empfehlen.
Tee:
2 TL Kraut mit 1/4 Liter kaltem Wasser übergießen, entweder gleich erhitzen oder erst über Nacht ziehen lassen und am nächsten Tag erhitzen. Man kann sie auch mit kochendem Wasser übergießen , muss sie dann aber 10 Minuten ziehen lassen. 3 Tassen am  Tag trinken.
Rheumatee:
1 Teil Goldrute, 1 Teil Birkenblätter, 1 Teil Brennesselwurzeln, 1 Teil Weidenrinde.

Nicht einsetzen bei eingeschränkter Herz- oder Nierentätigkeit, denn eine Druchspülung würde dann diese Organe überfordern. 

Samstag, 3. August 2013

Mein Gärtchen

Heute möchte ich einfach nur mal  Bilder von meinem Kräutergärtchen im Juli 2013 zeigen.  So durcheinander wie es aussieht ist es auch, da ich meistens das was sich von alleine ausgesät hat stehen lasse.
Ich sitze vor den Stockrosen. Sie enthalten Schleimstoffe und den Tee aus den Blüten nimmt man zum Gurgeln bei Halsentzündung. Die Blüten sind auch eine essbare Dekoration von Salaten oder dem Sommerbuffet.