Freitag, 8. November 2013

Leber schützen


Mariendistelsamen:
Unsere Leber besteht aus lauter kleinen Minilaboratorien, die Schwerstarbeit leisten. So werden in der Leber Nahrungsstoffe zerlegt, Vitamine und Enzyme gebaut und gespeichert, Galle gebildet und das Blut entgiftet, so dass die Giftstoffe von den Nieren ausgeschieden werden können. Ist die Leber geschädigt, hat man zunächst keine Schmerzen, aber man ist oft müde und abgespannt. Da die Leber nachts arbeitet, werden Lebermittel abends eingenommen. Gerade jetzt vor den üppigen Tagen ist ein Leberschutz angezeigt. Leberschutzmittel Nr. 1 ist die Mariendistel.
Kurz bevor die Samen reif sind, schneidet man die Köpfchen ab, lässt sie trocknen und schüttelt die Samen raus. Dies ist sehr mühsam, deshalb empfehle ich, die Mariendistelsamen im Reformhaus/ Naturkostladen zu kaufen.
Tee:
2 TL angequetschte Früchte mit 1 Tasse heißem Wasser aufgießen, 15 Minuten ziehen lassen und durchsieben. Als vorbeugender Leberschutz vor den Mahlzeiten 3 mal 1 Tasse trinken.
Man kann auch morgens und abends je einen TL Mariendistelsamen kauen.
Es ist sinnvoll im Herbst und im Frühjahr eine Mariendistelkur über ca. 3 bis 4 Wochen zu machen.
Auch nach durchzechten Nächten mit Alkohol und Zigaretten sollte man am nächsten Tag Mariendisteltee trinken, er unterstützt die Entgiftung. Mit den Flavonoiden der Mariendistel können selbst die tödlich wirkenden Gifte des Knollenblätterpilzes abgefangen werden.
Man kann die Lebergegend noch mit einem Schafgarbenwickel unterstützen.