Montag, 20. Januar 2014

Der Granatapfel

Jetzt gibt es in den Lebensmittelgeschäften Granatäpfel zu kaufen. In seinen Ursprungsländern Ägypten, Israel und bei den Arabern gilt der Granatapfel als Heilmittel für die Leber. Auf jeden Fall ist er stoffwechselanregend und entzündungshemmend und enthält viel Vitamin C. Sein Saft hält uns die freien Radikalen fern. Wenn man ihn halbiert, kann man die Samen mitessen.
Grenadine ist ein Sirup aus dem Saft der Frucht.
Granatapfelsamen wirken östrogenartig und ( genau aufpassen) verjüngend.
Granatapfelsamenöl wird heute als Nahrungsergänzung für die Wechseljahre angeboten. Seine Wirkung ist allerdings sehr sanft, so dass man ihn zusammen mit anderen Frauenheilpflanzen gebrauchen sollte, um Hitzewallungen usw. vorzubeugen.
Granatapfelöl soll, langfristig angewendet, die Falten mildern und die Haut verjüngen:
Rezept:
Granatapfel entsaften, Samen im Mixer zerkleinern ( oder Samen im Chinaladen kaufen) 
mit Mandel- oder Jojobaöl übergießen und 2 Wochen warm ( sonnige Fensterbank) stellen, ab und zu schütteln, dann auspressen und kühl lagern.
Über Nacht etwas Öl in die Gesichtshaut einmassieren.
Ich habe es noch nicht ausprobiert, es ist aber ein Versuch wert.


Mittwoch, 15. Januar 2014

Januar, der Lebermonat




Dies ist die chinesiche Organuhr.
Danach ist derJanuar der Lebermonat. Jetzt sollte man die Leber bei ihrer Entgiftungsarbeit besonders unterstützen. Eine Möglichkeit ist eine bitterstoffreiche Ernährung, z.B mit Chicoree. Bei diesem milden Wetter kann man sogar den ersten Löwenzahnsalat anrichten. Wer dazu keine Zeit hat, kann sich Mariendistelpräparate im Reformhaus kaufen und zu jeder Mahlzeit einnehmen, denn die Mariendistel stärkt die Leberfunktion.
Ein bis zweimal in der Woche ist ein Leberwickel mit Schafgarbe angeraten. Man kocht einen Schafgarbentee ( gut wer sie im Sommer gesammelt hat), taucht ein Leinentuch hinein, wringt es etwas aus und legt es auf die Lebergegend und deckt es mit einem Handtuch ab. Am besten legt man sich hin und lässt das Ganze solange aufliegen wie es angenehm ist.
Nachts zwischen 1 Uhr und 3 Uhr ist unsere Leber am aktivsten. Wer immer um diese Zeit wach wird und nicht wieder einschlafen kann, hat möglicherweise Probleme mit seiner Leber. Auch wer häufig müde und abgeschlagen ist, sollte mal an seine Leber denken, denn eine gestörte Leberfunktion schmerzt zunächst nicht. In diesem Monat sollte man auch Alkohol ( Fastnacht ist in diesem Jahr erst später) Tinkturen und Essenzen meiden. Sein Immunssystem kann man mit Vitamin C in Form von Acerol und einer Zinktablette abends unterstützen.

Freitag, 3. Januar 2014

4. und 5. Januar

Die letzten beiden Raunächte stehen an. Am Morgen des 4. Januar schreibe wieder die Träume aber auch Deinen Gemütszustand auf. Heute sollte man sich überlegen was man im neuen Jahr noch verwirklichen will. Dabei kann man sich auf einem Blatt Papier drei Spalten machen, nämlich:
in dieser Woche ( oder vielleicht auch nur für Morgen)
in diesem Jahr
in der späteren Zukunft.
Dann überlegt man sich wie es gelingen kann, die Pläne zu verwirklichen. Dafür kann man sich ruhig einen großen Teil des Tages Zeit nehmen, evtl meditieren und mit Schafgarbe räuchern.
Am Abend wieder Gedanken und Empfindungen aufschreiben.
Am 5. Januar wurden früher Haus und Stall geräuchert und es war Badetag. Es hieß, dass in der Nacht zum Dreikönigstag die Geister der Ahnen zum letzten Mal auf Besuch kommen werden. Dazu wurden Speisen und Wasser vors Fenster gestellt. Für uns heißt es heute Rückschau zu halten was man während dieser 12 heiligen Nächte erlebt hat. Man kann seine Notizen durchsehen und schauen wie sie vielleicht unser Leben verändert haben.
Nach dieser Pause "zwischen den Jahren" kann man dem Neuen gestärkt und mit schöperischer Kraft entgegengehen.