Sonntag, 23. Februar 2014

Die Weide, der Schmerzkiller

Zwischen Januar und Frühlingsbeginn, also jetzt, ist es Zeit einige Weidenzweige zu holen. Weiden bevorzugen feuchte Standorte und kommen an Gräben und am Rand feuchter Wiesen vor. Man verwendet die Rinde von 2- bis 3-jährigen Zweigen. Beim Abschälen der Rinde auch das Grüne mit abstreifen.
Die Weide enthält neben den Gerbstoffen den Inhaltsstoff Salizylsäure, der schmerzstillend, entzündungshemmend und fiebersenkend wirkt. Früher gewann man aus der Rinde das Medikament Aspirin.
Man kann die Rinde trocknen und dann als Tee verwenden.
Tee:
1 TL kleingeschnittene (trockene) Weidenrinde mit 1/4 Liter kaltem Wasser übergießen, aufkochen und 5 Min. ziehen lassen. 3 Tassen pro Tag.
Getrocknete Weidenrinde passt gut in Rheumateemischungen.
Der Tee ist auch ein Gurgelmittel bei geschwollenen Mandeln, entzündetem Zahnfleisch und Zahneiterungen.
Ich verwende hauptsächlich die Essenz.
Essenz:
Die frisch geschnittene Rinde in ein Glas geben und mit hochprozentigem Alkohol (37%-40%) aufgießen und 3 bis 4 Wochen an der Sonne stehen lassen. Die Essenz ist dann braun. Jeden Tag einmal schütteln und dann durchsieben und kühl stellen.
 Man nimmt 10 bis 15 Tropfen auf 1 Glas Wasser, z.B. bei Kopfschmerzen. Ich habe sehr gute Erfahrung mit dem Einreiben der Essenz gemacht bei Muskelschmerzen und Verspannungen.

Der Inhaltsstoff Salicylsäure wirkt blutverdünnend und darf deshalb nicht in Verbindung mit blutverdünnenden Medikamenten verabreicht werden. Für Schwangere ist der Genuss des Weidenrindetees verboten.



Freitag, 14. Februar 2014

Schönheit pur mit Sanddorn

Sanddornfruchtfleischöl eignet sich besonders für die Regeneration so genannter reifer Haut, denn es regt die hauteigenen Stoffwechselprozesse an .Das Hautgewebe wird gestrafft und die Schutzmechanismen der Haut unterstützt. Trockene, empfindliche und zu Allergien neigende Haut wird durch das Vitamin E geschützt; es ist auch für sonnengeschädigte Haut oder bei Ekzemen geeignet.
Ich habe folgendes Rezept für eine Gesichtscreme ausprobiert:
20 g Kakaobutter
25 g Mandelöl
25 g Jojobaöl
10 ml Sanddornfruchtfleischöl
5 g Bienenwachs
Kakaobutter in einem hitzebeständigen Gefäß ( am besten Becherglas) schmelzen, Öle dazu geben, das Bienenwachs mitschmelzen und zum Schluss das Sanddornfruchtfleischöl unterrühren und in Salbentigel o.ä. füllen. Die Creme gleich verwenden. Wer sie noch etwas aufheben will, kann 1/2 TL Propolis dazu geben.
Die Creme färbt zunächst, aber die Farbstoffe werden schnell von der Haut aufgenommen. Ich hoffe, dass meine blasse Winterhaut  mit der Zeit eine gesund aussehende Tönung erhält.
Das Sanddornfruchtfleischöl ist nicht billig aber ein Fläschchen ist auch sehr ergiebig.
Meine Creme






Rezept für eine Gesichtsmaske, vor allem für trockene Haut:( wenn das Öl zu teuer ist)
1 EL Sandornsaft
1 EL Schmand oder Quark
Beides verrühren und für 15 Minuten aufs Gesicht auftragen, dann abspülen.
 Man kann auch ein paar Tropfen Sanddornfruchtfleischöl in die eigene Gesichtscreme oder Bodylotion geben  (20 Tropfen auf 50 ml Creme oder Bodylotion) Bitte nicht überdosieren sonst sieht man aus wie ein Indianer und es können Pickelchen entstehen.



Montag, 10. Februar 2014

Sanddorn, rotes Gold

Die orange Farbe des Sanddorns kommt von dem enthaltenen Karotin. Er enthält außerdem jede  Menge Vitamine (u.a. C, E,F,B) und stärkt somit die körpereigenen Abwehrkräfte. Der Saft wirkt auch fiebersenkend, lindert Kopfschmerzen, Zahnfleischbluten, Konzentrationsschwäche und Kreislaufprobleme. Ein Teelöffel der reifen Früchte deckt den Tagesbedarf an Vitamin C. Sie enthalten somit mehr Vitamin C als Zitronen und etwa so viel wie Hagebutten. Der Sanddornsaft schmeckt allerdings sehr sauer, deshalb trinkt man ihn z.B. mit Apfelsaft oder Milch. Man kann ihn auch zu Gelee verarbeiten oder ins morgendliche Müsli geben.
Vorschlag für einen Winterdrink:
1 Mango und 1 Banane pürieren, mit ca 350 ml Buttermilch, 200 ml Orangensaft und 100 ml Sanddornsaft vermischen und genießen.
Es gibt den Sanddorn auch zu kaufen als Gummibärchen, Bonbons, oder Teemischung.

Sonntag, 2. Februar 2014

Im Februar die Lunge stärken

Im Februar sollte man etwas für seine Lunge tun.
So etwa zwei bis drei Wochen des Monats sollten wir unserer Lunge widmen. Dazu gehört:
a) Öfter an die frische Luft gehen
b) Eventuell Inhalationen
c) auch mal die Brust mit äth. Öl einreiben
d) bei Saunagängen darauf achten, dass Aufgüsse nur mit ätherischen Ölen vorgenommen werden
e) wer die Möglichkeit hat, in seiner Umgebung in ein Solebad oder eine Saline zu gehen, sollte das jetzt tun.
Hilfreiche Kräuter sind Thymian, Huflattich, Johanniskraut und Lungenkraut.

Thymian:
Seine Enzyme aktivieren das Immunsystem. Das Kraut wirkt auch bei Reizhusten und Bronchitis. Allerdings genügt eine Anwendung von ca 2 Wochen pro Winter, sonst gewöhnt sich unser Körper daran und dann wirkt es nicht mehr.
Tee:
1 TL trockenes Kraut mit 1/4 Liter Wasser aufkochen. Bei Husten süßt man mit Honig und trinkt 3 Tassen täglich. Man kann auch 2 TL Kraut nehmen, mit kochendem Wasser übergießen und dann 10 Minuten ziehen lassen.
Thymianbad:
100 g Kraut mit kochendem Wasser übergießen, 1/4 Stunde ziehen lassen, durchsieben und in in die Badewanne geben. Thymian enthält Thymol, das auch über die Haut in unseren Organismus eindringt.
Bei Schnupfen oder einer beginnenden Erkältung kann man mit Thymian oder 2 Tropfen des äth. Öls  inhalieren.