Donnerstag, 22. Mai 2014

Gänseblümchen, Wetterorakel und Wundheilerin


Auf jedem gepflegten Rasen wächst jetzt ein zähes Pflänzchen, das Gänseblümchen. Schließt es seine Blüten, dann naht Regenwetter. Auch wenn sie schon am Morgen geschlossen bleiben, wird es sicher Regen geben.
Jetzt halten wir uns wieder mehr im Freien auf, treiben Sport oder arbeiten im Garten. Da bleiben kleine Verletzungen wie Prellungen, Verstauchungen, Schürfwunden und Muskelschmerzen oft nicht aus. Hier hilft das Gänseblümchen.
 Als Schmerz- und Wundheilmittel empfehle ich einen Teeumschlag oder eine Salbe.
Bei Quetschungen  und Blutergüssen kann man es zu einem Pflanzenbrei verarbeiten und auflegen. Außerdem ist das Gänseblümchen ein gutes Nahrungsergänzungsmittel in Salaten und Suppen. Man sollte keine große Mengen verzehren, aber im Frühling mindestens einmal in der Woche kleine Mengen, die auch als Verzierung hübsch sind.
Es enthält Saponine, Gerb- und Bitterstoffe, Flavonoide, Schleim und etwas ätherisches Öl.
Das Gänseblümchen ergänzt gut Arnika und Ringelblume und gehört auch zu einem Rückbildungstee nach einer Schwangerschaft. Ich habe folgende Salbe hergestellt, die außerdem bei Hautunreinheiten hilft.
Zutaten:
3 Hand voll Gänsblümchenblüten, 200 ml Ölivenöl, 25 g Bienenwachs 1/2 TL.Propolistinktur
Zubereitung:
Die Blüten zusammen mit dem Öl erhitzen bis ca 70° C ( heiß aber nicht kochend), abkühlen  und über Nacht stehen lassen. Dann nochmal kurz erhitzen und durchsieben. Bienenwachs dazu geben und solange rühren bis es geschmolzen ist. Zum Schluss das Propolis dazu verrühren und in Salbendöschen abfüllen. Propolis erhöht die Haltbarkeit. Die Salbe hält sich 1 Jahr und mindestens solange wie das Öl haltbar ist. Beschriftung nicht vergessen.
Betroffene Stellen werden mehrmals täglich mit der Salbe eingerieben. Also, keine Angst vor kleinen Blessuren, denn die Natur hat Hilfe schon parat!


Mittwoch, 14. Mai 2014

Der Mai ist der Milz- und Pankreas-Monat

Im Mai sollte man etwas genauer auf seine Milz und die Bauchspeicheldrüse achten .Sie sind auch täglich zwischen 9 Uhr und 11 Uhr am aktivsten.
Meine Vorschläge:
1. Mandeln kauen. Man sollte 3 Stück täglich und sehr lange kauen aber keine Kohlenhydrate dazu essen.
2. 1 Teel. Getreidekeime pro Tag
3. Heidelbeerblätter ( als Tee) vor der Blüte sammeln.
4. Auch Stevia (flüssig) stärkt die Bauchspeicheldrüse, man nimmt es tropfenweise - am 1. Tag 1 Tropfen, am 2. Tag 2 Tropfen, am 3 Tag 3 Tropfen, bis 5 Tropfen und dann wieder rückwärts.
5. Hirse essen , z.B. als Brei
6. Weinessig regt die Bauchspeicheldrüse an. Dazu morgens nüchtern 1 EL auf 1/4 Liter Wasser trinken.
7. Ein Mittel für die Milz ist die Wegwarte.1 TL Wurzel oder Kraut mit 1/4 Liter Wasser kalt ansetzen und dann 2 Minuten kochen. davon 3 Tassen pro Tag trinken.

Donnerstag, 8. Mai 2014

Wildkräuter-Suppe

Diese Suppe habe ich gestern gekocht. Sie hat sogar meinem Mann geschmeckt, der allerdings danach noch etwas Gulasch mit Nudeln gegessen hat. Ich finde sie sättigt gut, auch wegen der Sahne und der Creme fraiche.
Zutaten:
1 Zwiebel, 2 Karotten, 2 Kartoffeln, 2 große Hand voll ( 1 Schüssel locker) Wildkräuter z.B.Brennessel, Giersch, Schafgarbenblätter, Knoblauchsrauke, Bärlauch, Sauerampfer, Wiesenbärenklau,  Gundelrebe, etwas Oregano und Liebstöckel, Butter oder Öl zum Dünsten, 1 L Gemüsebrühe, 1 Teel. Tomatenmark, Salz, Pfeffer, etwas süße Sahne, Knoblauchzehe ( habe ich weggelassen)
Zubereitung:
Kräuter waschen und klein schneiden, Ziebel würfeln, in der Butter andünsten, Gemüse und Kartoffeln dazu  und etwas mitdünsten,  mit Gemüsebrühe auffüllen, Kräuter und Tomatenmark dazu geben. Das Ganze 20 Minuten kochen und dann pürieren, Sahne zugeben. Man kann sie mit einem Klecks Creme fraiche und evtl. Brotwürfeln servieren.
Es sieht bestimmt auch schön aus, wenn man mit Blüten, z.B. Gänseblümchen garniert.
Ich hatte viele Kräuter und es ergab ca. 6 Teller mit Suppe, die schön sämig war.
Man kann auch nur ein Kraut nehmen z.B. Brennessel, dann schmeckt es halt etwas anders, so sind Variationen möglich.


Sonntag, 4. Mai 2014

Wildkräuter-Kartoffelsalat

Dieses Rezept habe ich aus einem Werbeblättchen von tegut. Es ist mit Grüne-Sauce-Kräuter ( Petersilie, Borretsch, Sauerampfer, Kerbel, Kresse, Pimpinelle, Schnittlauch) beschrieben. Ich habe aber wilde Kräuter wie Giersch, Brennessel, wenig Gundelrebe, Knoblauchsrauke noch dazu genommen, dafür hatte ich keinen Kerbel, Kresse und Borretsch.
Zutaten:
1 kg Kartoffeln, 1 Zwiebel, 4 EL Öl, 1/4 Liter Gemüsebrühe, 1 TL Senf, 4 EL Weißweinessig, Salz, Pfeffer, 1 mittlere Schüssel mit Wildkräutern
Zubereitung:
Kartoffeln mit Schale 30 Minuten kochen, abgießen, schälen und in Scheiben schneiden. Zwiebel klein schneiden, in 1 EL Öl glasig dünsten, Gemüsebrühe angießen und einmal aufkochen lassen, vom Herd nehmen, dazu den Senf, Essig, etwas Salz und Pfeffer unterrühren. Kartoffeln mit der warmen Brühe und klein gehackten Kräutern vermengen. Etwa 30 Minuten durchziehen lassen. Mit gekochten Eiern servieren. Zu Kartoffelsalat passen natürlich auch Würstchen.
Wer einen Thermomix hat, kann die Kräuter mit etwas Öl im Thermomix fein hacken lassen.
Ich habe schon gleich davon gegessen, aber besser hat der Kartoffelsalat geschmeckt, als er durchgezogen war. 
 

Donnerstag, 1. Mai 2014

Wiesenknopf-Blinis

Die Blätter des Kleinen Wiesenknopfes schmecken etwas gurkenähnlich. Der große Wiesenknopf hat rotbraune Blüten und der kleine Wiesenknopf mehr grünliche. Aromatischer ist der kleine Wiesenknopf. Beide wirken entzündungshemmend und reinigend. Als Pimpinelle gab es sie früher in jedem Garten. In Salaten, der Kräuterbutter und Brotaufstrichen sollte er nicht fehlen.
Ich habe ein Rezept aus dem Buch von Nentwig/Henckel: "Meine neuen Wildpflanzenrezepte" ausprobiert.
Zutaten:
ca. 80 g Blätter vom kleinen Wiesenknopf, 2 Eier, 50 g Buchweizenmehl, 25 g Dinkelmehl, 2 TL Backpulver, 30 g flüssige Butter, 50 ml Milch, 1 Prise Salz, Öl zum Braten, 150 g Saure Sahne, frisch gemahlener Pfefffer, geräucherter Lachs
Zubereitung:
Den Wiesenknopf waschen und in etwas Milch pürieren, mit Eier, Buchweizen- und Dinkelmehl, Backpulver, Butter, Salz und der restlichen Milch zu einem glatten Teig verrühren. 30 Minuten ruhen lassen. Dann das Öl erhitzen und ca. 10 kleine Blinis in der Pfanne braten. Die Blinis mit dem Lachs und Saure Sahne auf dem Teller anrichten, mit Pfeffer und evtl. gehackten Kräutern garnieren.
Ohne den Lachs und der Sauren Sahne wäre es mir etwas zu trocken gewesen, aber so hat es mir gut geschmeckt.