Sonntag, 6. Dezember 2015

Das Harz der Nadelbäume

Von einem Waldspaziergang habe ich mir heute etwas Harz mitgebracht. Man kann es leicht von Wunden der Nadelbäume mit dem Messer abschaben. Die Bäume scheiden es aus, um die Verletzungen vor Insekten und Bakterien zu schützen und zu verschließen.
Ähnlich wie eine Zugsalbe kann das Harz auch Splitter aus der Haut ziehen. 
Harz-Salbe:
30 g Kiefern- oder Fichtenharz
75 g Olivenöl
10 g Bienenwachs
Das Harz wird im Öl bei langsamer Erwärmung geschmolzen. Dabei muss man ständig rühren, sonst hängt das Harz am Boden fest. Dann wird alles durch ein Mulltuch gefiltert, Verunreinigungen des Harzes bleiben im Tuch hängen. Wieder auf den Herd stellen und das Bienenwachs darin schmelzen. Ich habe noch ca. 10 Trpf. Propolis dazu gegeben.
Nun wird es noch in 2 Salbendöschen geschüttet und nach Abkühlung verschlossen.
Die Salbe kann man auf Wunden und Entzündungen geben.
Mit dieser Salbe habe ich noch einen Lippenbalsam hergestellt:
100 ml Olivenöl
1/2 EL Baumharzsalbe
12 g Bienenwachs
20 g Shea-Butter
5 Trpf. Lavendelöl
Harzsalbe im Öl erwärmen und zusammen mit dem Bienenwachs darin schmelzen lassen. Etwas abkühlen lassen und dann die Sheabutter darin schmelzen. Zuletzt das Lavendelöl eintropfen.
Der Lippenbalsam verhindert raue und rissige Lippen, wenn man ihn regelmäßig aufträgt.
Die Rezepte habe ich nach einem Artikel in der Zeitschrift "Mein schönes Land" ausprobiert.

Nadelbaumharz eignet sich auch gut zum Räuchern, auch dann wirkt es reinigend und fördert die Konzentration.

Sonntag, 18. Oktober 2015

Engelwurz für Innen und Außen

Jetzt ist wieder Herbst und damit "Wurzelgräberzeit"!
Wir machen den Garten winterfest. Dabei habe ich eine Engelwurz-Wurzel ausgegraben.
Die Engelwurz ( angelica archangelica) stammt ursprünglich aus dem hohen Norden Europas und galt dort als Allheilmittel, vor allem bei Ansteckungsgefahr. Ein Stückchen Wurzel gekaut hält in Grippezeiten gesund, schmeckt aber sehr bitter. Der bekannte Schwedenbitter stammt von einem schwedischen Arzt und wird heute noch verwendet.
Das schwerste Essen verdaut man mit Hilfe der Engelwurz, auch bei Verspannungen im Magen-Darmbereich und als Gallemittel wirkt die Tinktur. Das Lungengewebe wird gestärkt und der Tee hilft bei Nikotin- und Alkoholvergiftung.
Engelwurz wirkt auch über die Haut.
Ich habe ein Rezept gefunden, das sich auszuprobieren unbedingt lohnt:
Balsam gegen Verspannungen:
Zutaten:
125 g frische Engelwurz-Wurzel, 250 ml Olivenöl, 20 g Bienenwachs
Zubereitung:
Die Wurzeln säubern und in Scheibchen schneiden. Zusammen mit dem Öl in einen Topf geben und auf ca. 70°C erhitzen. Etwa 1 Std lang leicht simmern, dann über Nacht den Topf abgedeckt stehen lassen.
Am nächsten Tag den weichen Wurzelbrei durch ein Sieb streichen, wieder leicht erhitzen und das Bienenwachs zugeben und schmelzen. Dann in Salbendöschen füllen. Ich gebe immer noch ca. 1/2 TL Propolis dazu, dann hält er sich länger.
Den Balsam sanft auf die verspannten Stellen im Schulter und Nackenbereich auftragen und einmassieren. Ein wärmendes Tuch verstärkt die Entspannung.
(Innerlich eingenommen hilft bei Verspannungen auch die Gänsefingerkraut-Tinktur, die ich an anderer Stelle beschrieben habe.)
Die Inhaltsstoffe der Engelwurz können zu größerer Lichtempfindlichkeit führen, aber ausgedehnte Sonnenbäder stehen um diese Jahreszeit ohnehin nicht an.


 




Freitag, 9. Oktober 2015

Kapuzinerkresse zur Haarwuchsförderung

Kapuzinerkresse stärkt das Haar und den Haarboden. Sie enthält ätherische Öle und Senföl, wirkt bakterienhemmend und fördert das Haarwachstum. Hilft auch bei Schuppen und Haarausfall.
Man braucht
1 Glas Apfelessig
1/2 Glas zerkleinerte Kapuzinerkresse
1/2 TL Honig
Alles vermischen und ca. 1 Woche ziehen lassen, durchsieben und in eine Flasche füllen.
Als Haarspülung dann 1:10 mit Wasser verdünnen, als Haartonikum 1:3.
Man massiert es in die Kopfhaut ein und spült es dann aber wieder aus.
Durch den Honig wirkt es auch wie ein Haarfestiger.

Montag, 7. September 2015

Rosa Lippenpflege

Mit Himbeeren kann man eine fruchtige Lippenpflege herstellen, die sogar für Kinderlippen geeignet ist.
 Zutaten für 2 Döschen:
100 ml Öl  (Olivenöl o.ä.) ich habe Mandelöl und etwas Arganöl genommen
14 g Bienenwachs
4 TL Himbeermark
Zubereitung:
Zuerst stellt man das Himbeermark her, in dem man ca. 3 EL Himbeeren durch ein feines Sieb streicht ( z.B. ein Teesieb) .Dann das Öl mit dem Bienenwachs erwärmen, so dass das Wachs schmilzt. Das Ganze vom Herd nehmen und das Himbeermark einrühren ( Vorsicht, kann spritzen!).  Nun etwas erkalten lassen und wenn das Fett zu erstarren beginnt, mit dem Pürierstab aufschlagen, in Döschen füllen.
Wenn die Farbe etwas kräftiger sein soll, kann man etwas mehr Himbeermark nehmen.
Die Lippen erhalten einen leicht rosa Schimmer und werden schön zart!

Im Kühlschrank hält sie sich 3 Monate, sonst 1 Monat. Ich habe noch ca. 15 Tropfen Propolis dazu getan, dann hält sie sich etwas länger.

Donnerstag, 3. September 2015

Blaue Blume für die "blaue Stunde"

Jetzt gibt es noch die letzten Sommerblüten, die bei sonnigem Wetter noch schnell ins Haus geholt werden können. Diese "Blaue Blume" ist eine Stockrose, die zu den Malvengewächsen gehört. Malven gibt es an Wegrändern und sonnigen Hängen. Sie enthalten Schleimstoffe, Gerbstoffe und Anthocyane. Diese sind für die Blaufärbung des Badewassers verantwortlich.
Blau machen:
3-4 Hand voll getrocknete Malvenblütenblätter
2-3 Hand voll Weizenkleie oder Haferflocken
Alles in einem Baumwollsäckchen mit 1 Liter heißem Wasser (ca.80°C) überbrühen. Nun 5 Minuten ziehen lassen und ins Badewasser schütten. es entstehen unterschiedliche Blautöne, je nach Malvenart. Die Schleimstoffe umhüllen unsere Haut sanft und eignen sich natürlich bestens bei trockener Haut.

Altersgraue Haare leicht violett färben:
Eine Hand voll Blüten in 150 ml kaltem Wasser ansetzen und 2-3 Stunden warten. Nun hat sich der Farbstoff aus dem Blüten gelöst.
Vielleicht sollte man erst an einer Haarsträhne testen wie das Haar die Farbe annimmt.
Frohes Experimentieren!
( Ich habe dies aus dem Buch von K.Bodenstein: "Naturkosmetik aus meinem Garten", entnommen)

Sonntag, 23. August 2015

Kühlende Feuchtigkeitspflege

Nach dem Sonnenbaden braucht unsere Haut  Kühlung und Feuchtigkeit. Hier kommt ein Gel, das auch die Regeneration der Haut fördert. Leinsamen wirkt entzündungshemmend und geweberegenerierend, Kokos und Minze kühlen und spenden Feuchtigkeit.
Zutaten:
3 EL geschnittene Minze
1 TL Leinsamen
100 ml Kokosmilch
50 g Kokosfett
Zubereitung:
Man kocht alle Zutaten in einem Topf etwa 10 Minuten. Dabei immer umrühren. Falls es zu dick wird, etwas Wasser dazu geben. 
Die eingedickte Masse durch ein grobes Sieb streichen, erkalten lassen und dann mit einem Milchschäumer oder Schneebesen glatt rühren, umfüllen und im Kühlschrank aufbewahren. Vor dem Gebrauch schütteln. Auf der Haut gut einmassieren. Es hält sich im Kühlschrank etwa 1 Monat und ist sehr gut als Feuchtigkeitspflege, After-Sun-Pflege, bei Insektenstichen, Juckreiz, Sonnenbrand und Lippenpflege geieignet.
Das Rezept habe ich aus dem Buch von Gabriele Nedoma: "Grüne Kosmetik".

Dienstag, 4. August 2015

Vielseitiger Thymian

Heute möchte ich mal den Thymian näher vorstellen.
Er blüht vom Mai bis in den Herbst und kann in dieser Zeit geerntet werden. Neben ätherischen Ölen enthält er u.a. Bitterstoffe, Saponine, Eisen, Gerbstoffe und Harz.
Er wirkt antiseptisch, auswurffördernd, krampflösend, schleimlösend, harntreibend, durchfallhemmend, kräftigend und nervenstärkend.
Man würzt mit den gehackten frischen oder getrockneten Blättern Kalbfleisch, Wild, und Geflügel. Auch zu fetten Gerichten, wie Bratkartoffeln, passt er gut. Thymian erleichtert auch die Eisenresorption im Körper. Ich verwende ihn oft als Hustenmittel und zur Aktivierung des Immunsystems. Nach überstandener Krankheit hilft er, schnell wieder zu Kräften zu kommen.Thymian reinigt und desinfiziert auch.
Thymiandämpfe heilen unreine Haut:
6 EL Thymianblätter und -blüten mit 1 Liter kochendem Wasser überbrühen, 10 Minuten ziehen lassen und ein 10-15minütiges Gesichtsdampfbad anschließen, oder ein Baumwolltuch damit tränken und 10 min aufs Gesicht auflegen.
Schuppenmittel:
3 EL frische Thymianblätter 10 Minuten in 1/2 Liter Wasser kochen, abseihen und den abgekühlten Sud in die Kopfhaut einmassieren. Nach einer Stunde kann man es ausspülen. 
Thymianöl für Salat und Grillgut: 
1 Hand voll frisches Thymianlaub mit Olivenöl übergießen und 3 Wochen an die Sonne stellen, jeden Tag einmal schütteln. Dann wird das Öl abgeseiht und in der Küche zum Aromatisieren verwendet.
Tee:
2 gehäufte TL frisches Kraut mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen, abseihen.
Man kann auch 1 TL getrocknetes Kraut mit 1/4 Liter kaltem Wasser übergießen und dann aufkochen.
Bei Husten süßt man mit Honig.
Thymian kann bei Husten schon Kindern ab dem 6. Lebensmonat gegeben werden. Dann nimmt man die Hälfte des Krautes.
Hustensirup mit Thymian kann man gut mit in den Urlaub nehmen, wenn das Wetter schlechter wird und sich eine Erkältung ankündigt:
30 frischer Thymian mit 1/2 Liter kochendem Wasser übergießen und 15 Minuten zugedeckt ziehen lassen, dann abseihen. Dazu 500 g braunen Kandiszucker geben und aufkochen, bis die Masse dicklich wird. Heiß in saubere Fläschen füllen und verschließen. Man nimmt 3mal täglich 1-2 TL ein.



Freitag, 3. Juli 2015

Duftendes Erfrischungswasser

Rose und Orange pflegen und vitalisieren die Haut durch ihre natürlichen ätherischen Öle.
Deshalb jetzt ein Rosen-Orangenwasser:
1 EL getrocknete Rosenblüten
1/4 ungespritzte Orange mit Schale
150 ml  Wasser
50 ml Apfelessig
Orange auspressen und die Schale in kleine Stücke schneiden, Rosen zerdrücken und das Ganze mit dem Wasser in einem Topf zum Kochen bringen und zugedeckt ca. 15 Minuten köcheln lassen. Durch ein Sieb filtern und mit dem Essig in eine Zerstäuberflasche füllen.
Dieses Gesichts- und Erfrischungswasser hält sich bei Zimmertemperatur ca. 2-3 Wochen und im Kühlschrank 3 Monate, aber so lange hält die Hitze bestimmt nicht an.
( dieses Rezept stammt wieder von Gabriele Nedoma: Grüne Kosmetik)

Montag, 22. Juni 2015

Natürliche Deos

In der Achselhöhle befinden sich nicht nur Schweißdrüsen, sondern auch sensible Lymphknoten. Hier kommen über die Haut und die Schweißdrüsen auch Inhaltsstoffe der Deos ins Innere unseres Körpers. Deshalb sollte dieser sensible Bereich besonders gepflegt und geschützt werden.
Mit einem natürlichen Deo kann man einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit leisten.
Ich habe zuerst ein Deo mit Orangen und Basischem Badesalz ausprobiert:
Zutaten:
Schale einer halben unbehandelten Orange
1 TL Orangensaft
1-2 TL Badesalz
100 ml dest. Wasser
Herstellung:
Die Schale der Orange fein reiben, Orangensaft auspressen, mit den restlichen Zutaten in ein Glas mit Schraubverschluss füllen und gut durchschütteln. Durch ein Sieb filtern und in eine Zerstäuberflasche füllen.
Dieses Deo kann nach dem Duschen auf den ganzen Körper gesprüht werden. Es desodoriert, erfrischt und verhindert schlechte Gerüche, die bei der Zersetzung des Schweißes entstehen.
Im Kühlschrank hält es sich 3 Monate, bei Zimmertemperatur 1-2 Wochen.
 Zitrone-Natron- Deo:
Zutaten:
1/2 Schale einer unbehandelten Zitrone
1TL Zitronensaft
100 ml dest. Wasser
1/2 TL Natron
Herstellung:
Die Schale fein reiben und Zitrone auspressen, mit dem Wasser vermischen und ca. 1 Stunde stehen lassen. Dann durch ein Sieb filtern und in eine Zerstäuberflasche füllen, Natron zugeben, verschließen und schütteln.
Dieses Deo wirkt zusammenziehend und verhindert so die Schweißbildung. Es ist auch ein Ganzkörperdeo.
Wer stark schwitzt kann die Menge des Natrons bzw. des Salzes erhöhen.
Die Idee zu den Deos habe ich dem Buch von Gabriele Neodoma: "Grüne Kosmetik" entnommen.


Donnerstag, 11. Juni 2015

Wildkräuter-Quiche

Gestern habe ich eine leckere Wildkräuter-Quiche gekocht, deren Rezept ich unbedingt weiter geben muss. Sie ist schnell zubereitet und ich habe sie auch am Abend dann noch kalt gegessen.
Zutaten:
500 g Blätterteig
300 g Zucchini
1 Zwiebel
200 g geriebener Käse
3 Eier
200 ml Sahne oder Milch
3 Handvoll Wildkräuter (z.B. Beinwell, Wiesenbärenklau, Giersch, Spitzwegerich, Brennessel...)
Salz und Pfeffer
Zubereitung:
Den Blätterteig auftauen lassen und dann in einer gefetteten Form so anordnen, dass ein Rand entsteht. Den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen. Wildkräuter waschen, klein schneiden und die Zucchini raspeln .(habe ich alles in ein paar Sekunden im Thermomix gemacht). Die Zwiebel hacken und in Öl anbraten, Wildkräuter und Zucchini mitdünsten. Dann alles auf den Teig geben. Geriebenen Käse mit Sahne und Eier mischen, mit Pfeffer und Salz abschmecken und über das Gemüse in der Form gießen.
Im vorgeheizten Backofen bei 200°C ca. 30 Minuten backen.
Dies ist wieder ein Rezept aus dem Buch von Celia Nentwig/Hella Henckel: Meine neuen Wildpflanzen- Rezepte.

Freitag, 5. Juni 2015

Haarpflege mit Ei und Honig

Ich habe lange gesucht, um ein Shampoo für die Haare zu finden. Jetzt habe ich das historische Eierlikör-Shampoo ausprobiert und bin ganz zufrieden damit. Damit sollen schon die Catharina de Medici und die Kaiserin Sisi ihre Haare gepflegt haben:
Zutaten:
1 ganzes Ei
1 Eigelb
1 EL Honig
Saft einer Zitrone
20 ml Rum
Alle Zutaten werde gut vermixt und  auf das angefeuchtete Haar aufgetragen und gut einmassiert .Dann 10 Minuten einwirken lassen und gründlich ausspülen. Wer zweimal waschen will, nimmt einfach die doppelte Menge der Zutaten. Dem letzten Spülwasser gebe ich einen Schuss Apfelessig hinzu.
Das Haar lässt sich gut auskämmen und wird glänzend.
Ein bisschen gewöhnungsbedürftig ist, dass das Shampoo nicht schäumt. Dafür enthält Eigelb Lecithin, das das Haar nährt und Feuchtigkeit spendet. Außerdem wird die Kopfhaut vitalisiert.
Keine Angst vor dem Geruch des Essigs, der verfliegt schnell, wenn das Haar trocken ist.
Das Rezept habe ich aus dem Buch von Gabriele Nedonna: Grüne Kosmetik, Bio-Pflege aus Küche und Garten. (freya-Verlag)
Es gibt dort noch andere Rezepte, die ich aber erst ausprobieren will bevor ich sie hier vorstelle.

Dienstag, 19. Mai 2015

Löwenzahn für Haut und Haar.

Im Frühlingssalat regen die jungen Blätter und Blüten des Löwenzahns Nieren und Leber zu verstärkter Tättigkeit an, aber auch Haut und Haar profitieren davon. Die enthaltenen Gerbstoffe, Flavonoide, Saponine, Schleimstoffe, Vitamine und Bitterstoffe erfrischen und reinigen.
Hauterfrischung:
Etwa zwei Hand voll Löwenzahnblätter werden fein gehackt und mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergossen, dann zugedeckt 5 Minuten ziehen lassen. Ein Tuch in die noch warme  Flüssigkeit tauchen, auswringen und aufs Gesicht legen. Diese Kompresse macht die Haut frühlingsfrisch.
 Haar- und Kopfhautstärkung:
2 Hand voll Löwenzahnblüten mit 1/2 Liter kochendem Wasser überbrühen und zugedeckt 10 Minuten ziehen lassen, filtern und die Haare nach der Wäsche damit spülen und in die Kopfhaut einmassieren. 
Regelmäßig angewendet werden Kopfhaut und Haare gestärkt.
Bis Ende Mai findet man noch junge Löwenzahnpflanzen, aber sie blühen auch im frühen Herbst nochmal.


Mittwoch, 29. April 2015

Für Haut und Haare: Birke und Brennessel

 Jetzt treiben die zarten, hellgrünen Birkenblätter und sind ein Sinnbild für den erwachten Frühling und  damit der Lebensfreude
 Die Birkenblätter kann man einfach vom Ast abstreifen, sie wachsen später wieder nach. Man kann die jungen Birkenblätter als Tee trinken oder sogar essen, z.B. über einen Salat gestreut. Später werden sie zu ledrig.
Bereitet man einen starken Tee aus den Blättern, dann hat man eine Haarspülung. Sie wird auf das frisch gewaschene Haar geschüttet und leicht einmassiert. Nicht mehr ausspülen.
Tee: 
1 TL mit 1 Tasse kochendem Wasser übergießen  und abkühlen lassen.
Der Tee ist nicht für blondes Haar geeignet. Trinken können ihn aber alle Menschen, denn er ist ein gutes harntreibendes Mittel, fördert den Stoffwechsel und vitalisiert den ganzen Körper.
Körperöl:
2 Hand voll Birkenblätter und 3 EL klein gehackte Rosmarinnadeln mit Mandelöl oder Olivenöl in einem Schraubglas 3 bis 4 Wochen an einem hellen Platz ziehen lassen. Dabei täglich schütteln und dann abfiltern.
Dieses Öl pflegt  und versorgt die Haut, außerdem hilft es bei der Heilung rissiger Stellen und Abschürfungen.
Mit ein paar Tropfen äth. Öl kann man dem Öl seinen Lieblingsduft geben.  
Die Brennesel belebt Haut und Haar.:
Haarlotion:
2 Hand voll Brennessel mit 75 ml Wasser im Mixer pürieren und durchsieben. Den Saft mit gleich viel Wasser verdünnen und in die Kopfhaut einmassieren.Gönnt man sich regelmäßig nach dem Haare waschen diese Kur, dann wird die Kopfhaut besser durchblutet und gekräftigt.
Glanz fürs Haar:
1 Hand voll Brennesselblätter mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergießen, 20 Minuten ziehen lassen und absieben. dann 125 ml  Apfelessig dazu und kühl aufbewahren. Sie hält sich im Kühlschrank ca. 2 Wochen.
Nach dem Waschen in die Kopfhaut einmassiert, glänzen die Haare und lassen sich gut durchkämmen.

Dienstag, 14. April 2015

Bei empfindlicher Gesichtshaut -Gänsblümchen!



So langsam kann man auch für die Kosmetik wieder frische Pflanzen bekommen. Zu den ersten Pflanzen, die blühen, gehört das Gänseblümchen. Die Blüten kann man als Brotbelag oder auf Salaten essen. In dieser kleinen Pflanze stecken Saponine, Gerb- und Bitterstoffe, Flavonoide und Mineralstoffe. Diese Inhaltsstoffe wirken reinigend, keimhemmend und beruhigend bei empfindlicher Haut.
Zusammen mit der Heilerde ergibt sich eine klärende Gesichtspackung:
Man bereitet zuerst einen Gänseblümchenaufguss aus 1 Hand voll Blüten und 1/2 Liter heißem Wasser zu. Dann vermischt man 2 EL Heilerde mit dem Gänseblümchenaufguss zu einer breiigen Masse und kann noch etwas Honig dazu geben. Diese Packung trägt man auf die Haut auf und lässt sie 10 Minuten einwirken. Dann wird sie mit warmem Wasser abgewaschen.

Gesichtswasser bei unreiner Haut:
Zunächst setzt man eine Tinktur in einem verschlossenen Glas an, aus zerkleinerten Gänseblümchenblüten und 40- bis 45%igem Alkohol. Der Alkohol muss die Blüten bedecken. Man stellt das Ganze für 3 Wochen an einen hellen Platz und schüttelt es einmal täglich "liebevoll" durch.
Dann wird die Flüssigkeit gefiltert und in dunkle Fläschchen gefüllt.
Für das Gesichtswasser mischt man nun 150 ml Gänseblümchenaufguss mit 50 ml dieser Tinktur.
Entzündete Hautpartien tupft man damit ab.Besonders für unreine Pubertätshaut geeignet.

Freitag, 27. März 2015

Lippenpflegestift selbst herstellen

Für einen Lippenpflegestift benötigt man nur wenige Zutaten:
100 ml Mandelöl
15 g Bienenwachs
10 Tropfen Propolis

Öl mit dem Bienenwachs erhitzen, rühren bis das Bienenwachs geschmolzen ist. Dann etwas abkühlen lassen und das Propolis dazu geben. In leere Lippenstifthülsen füllen.Die Hülsen und auch andere Zutaten erhält man zum Beispiel bei  www.meinekosmetik.de.
Es ergibt ca.15 Stifte, die etwa 6 Monate haltbar sind.

Sonntag, 15. März 2015

Natürliche Gesichtscreme

Diese Gesichtscreme ist aus Zutaten, die man auch essen könnte!
Grundrezept:
Eine Creme unterscheidet sich von einer Salbe darin, dass die Creme aus einer Fettphase ( Öl und Konsistenzgeber) und Wasser besteht, während in einer Salbe kein Wasser enthalten ist.
Öl und Wasser werden durch einen Emulgator verbunden, so dass eine Substanz entsteht, die sich gut verstreichen lässt. Als Emulgator nehme ich Tegomuls, das sehr flexibel ist und außerdem essbar ( wird auch in Fertigtortenböden verwendet)
Für die 3 Döschen nehme ich:
30 ml Öl ( Jojobaöl oder Mandelöl)
10 g Konsistenzgeber ( Kakaobutter, Bienenwachs oder Sheabutter))
12 g Tegomuls
60-100 ml Wasser
ca. 15-20 Trpf. Propolis ( zur Haltbarkeit)
Zubereitung:
Öl, Kakaobutter oder Bienenwachs und Tegomuls in eine Glas geben und in ein Wasserbad stellen  (Feuerfestes Glas, wie Bechergläser, kann man auch direkt auf die Herdplatte stellen)
Das Wasser in einem anderen Glas erhitzen. Wenn sich die festen Stoffe aufgelöst haben, von der Herdplatte nehmen. Jetzt warten bis beide Flüssigkeiten die gleiche Temperatur von ca. 60°C haben. Dann unter ständigem Rühren das Wasser in die Fettphase geben. Jetzt heißt es rühren, rühren, rühren, so lange bis die Mischung etwa Handwärme hat . Hier braucht man etwas Geduld! Dann tropfenweise Propolis und evtl. äth. Öle hinzufügen. Ich habe etwas Sandornfruchtfleischöl dazu getan .Das gibt eine frische Gesichtsfarbe.
Nun noch in Cremedosen abfüllen und im Kühlschrank aufbewahren.
Die Creme hält sich ca. 4 Wochen, dann trennen sich Wasser und Fettphase langsam wieder.
Also, gleich verbrauchen und evtl ein Döschen der Freundin oder Nachbarin schenken!

Sonntag, 1. März 2015

Verwöhnprogramm für die Haut

Nach überstandener Grippe ist es an der Zeit mal wieder an die Hautpflege zu denken, denn Hautpflege ist immer auch eine Extraportion Wohlfühlpflege. Mehr wie die oben gezeigten Zutaten brauche ich nicht:
Getr. Rosenblüten, Grapefruitsaft, Buttermilch, Honig, Gurkenscheiben, 1 Eigelb mit 1/4 Avocado oder 2 EL Heilerde.
Verwöhnprogramm :
1. Reinigungskompresse.
 2 EL getrocknete Rosenblüten mit 1/4 Liter heißem Wasser überbrühen, 10 Minuten ziehen lassen, abgießen. Ein Gästetuch mit dem Tee tränken, auswringen ( vorsicht heiß!), und von unten auf das Gesicht legen. Dabei Augen, Nase und Mund aussparen. Nach 10 Minuten sind die Poren geöffnet und man kann es abnehmen. Diese Minuten sind schon die totale Entspannung, nicht nur fürs Gesicht.
2. Reinigungsmilch:
50 ml Buttermilch mit 1 TL Honig und 2 TL Grapefruitsaft, am besten in einer kleinen Flasche schütteln. Etwas davon auf einen feuchten Wattebausch oder Reinigungstuch geben und das Gesicht damit sanft reinigen, lauwarm abwaschen. Durch die Milch wird der Säureschutzmantel der Haut regeneriert.
3. Augenpflege:
Rohe Gurken- oder Kartoffelscheiben aufgelegt, straffen die Haut um die Augen. Man kann auch einen Wattebausch, mit Rosentee getränkt, auflegen. Auf jeden Fall entspannt man die Augenpartie damit.
4. Hautmaske:
Hierbei kann man schon etwas nach seinem Hauttyp gehen:
Ich habe die Heilerdemaske gewählt:  Sie soll gut für unreine oder fette Haut sein. Dazu 2 EL Heilerde mit wenig Wasser zu streichfähigem Brei verrühren und auftragen, 20 Minuten einwirken lassen, dann mit lauwarmem Wasser abwaschen.
Für sensible, trockene Haut nimmt man die Avocadomaske: Dazu 1/4 Avocado mit 1 Eigelb und etwas Zitronensaft verrühren und auf Gesicht und Hals auftragen, nach 30 Minuten abwaschen.
( Diese Rezepte habe ich dem Buch von Ursula Bühring; "Kuren für Körper und Seele", entnommen)

Zum Schluss muss man die Haut natürlich noch eincremen. Ich habe meine Ringelblumensalbe genommen, werde aber demnächst hier das Rezept für eine eigene Gesichtscreme beschreiben.



Dienstag, 10. Februar 2015

Basisches Badesalz

Während der Wintermonate haben sich bei uns vielleicht ein paar Pfündchen zuviel auf den Hüften angesammelt und wir kommen nicht so richtig aus unserer Trägheit heraus. Jetzt kann das basische Badesalz uns helfen, unserem Körper etwas Gutes zu tun. Unsere Haut ist unser größtes Ausscheidungsorgan. Basische Bäder regeln unseren Säure-Basenhaushalt und fördern die Entgiftung des Körpers und zusätzlich erhalten wir noch eine wunderschön strahlende Haut.
Basisches Badesalz besteht aus zahlreichen Mineralien. Durch das Baden wird der Hautoberflächenfilm und die Hornhaut angelöst und die Talgdrüsen angeregt, so dass sie durch die Hautporen Fette nach außen schieben. Das Wasser perlt auf der Haut ab und sie wird nicht schrumpelig und trocknet nicht aus wie bei anderen Schaumbädern.
Anwendung:
Ins, etwa 37°C warme, Badewasser 4-5 EL Badesalz geben und ca. 60 Minuten baden. Bei Bedarf heißes Wasser nachfüllen. Mit einem Buch oder Musik lässt sich die Badezeit genießen. Nach 30 Minuten kann man mit einer Bürste die Hornhautschichten abreiben. Danach nicht abduschen und nur leicht abtrocknen. Die Haut gibt überschüssige Säuren an das Badewasser ab und beginnt sofort mit der Rückfettung. Bitte nicht eincremen aber vor und nach dem Bad reichlich Wasser trinken.
Wer keine Badewanne hat, kann morgens oder abends nach dem Duschen den Körper mit Badesalz einreiben und kurz abbrausen.
Man kann auch 2 mal wöchentlich ein einstündiges Fußbad machen, dabei immer warmesWasser nachfüllen.
Salzsocken:
1 EL Badesalz auf 1 Liter warmes Wasser geben und Baumwollsocken darin tränken, auswringen und anziehen. Darüber ein Paar Wollsocken ziehen. 2 mal wöchentlich über Nacht anziehen.
Tipp:
Ich reibe morgens etwas Badesalz unter die Achselhöhlen. Das verhindert zwar nicht die Schweißbildung, aber den unangenehmen Geruch, der dann entsteht, wenn sich Schweiß an der Luft sauer zersetzt. So erspare ich mir ein Deo, das oft die Poren einfach nur verschließt.

Montag, 2. Februar 2015

Warum Kosmetik aus Küche und Natur?

Wer weiß schon was hinter den Inhaltsstoffen moderner Shampoos, Gesichtscremes oder Deos steckt, die Popylenglykol, Benzophenon oder Silikon heißen? Während man sich nichtsahnend aufhübscht, gehen diese Stoffe unter die Haut. Paraffine, das ist Erdöl, lagert sich in Nieren und Leber ab, Sulfate in Herz und Hirn. Inzwischen hat sich herumgesprochen, das Aluminium in Deos nicht nur die Schweißporen verstopft, sondern auch im Hirn von Alzheimer-Patienten gefunden wurde und vermutlich mitverantwortlich für immer mehr Brustkrebsfälle ist. Parabene und UV-Schutzfilter ließen ebenfalls im Labor Krebszellen wachsen. Obwohl sich über die Jahre so ein wahrer Giftcocktail im Körper ansammelt, hat die Industrie die Billigstoffe bisher nicht ersetzt. Dazu kommt noch das Mikroplastik z.B. in Peelings, das in den Kläranlagen nicht rausgefiltert werden kann und so im Meer und wieder in den Fischen landet.
Es gibt also viele Gründe sich die Kosmetik aus der Natur zu holen  Manchmal ist die Herstellung etwas aufwändiger als einfach eine Tube zu öffnen und die Haltbarkeit ist auch begrenzt, aber dafür weiß man was drin ist, bleibt gesund, spart Geld und erfreut die Umwelt.
Jetzt im Winter, wenn die Natur noch schläft, kann man sich aus dem Kühlschrank bedienen. Hier ein Beispiel für eine Gesichtsmaske, die nährend und glättend wirkt:
Wie im Bild oben zu sehen, braucht man Himbeeren( aus der Tiefkühltruhe),etwas Sahne und Honig.
Die Himbeeren werden zerdrückt, dann mit Sahne und Honig gemischt auf die Gesichtshaut aufgetragen. Man sieht jetzt erstmal wie ein Indianer aus, lässt es ca 20 bis 30 Minuten einwirken und spült mit lauwarmem Wasser ab. Belohnt wird man von einer zartweichen Haut, wenn man diese Packung etwa einmal wöchentlich anwendet. Aber die Wirkung spürt man schon beim ersten Mal.

Montag, 26. Januar 2015

Die Küchenzwiebel, oft verkanntes Gewürz

Abgesehen vom Knoblauch gibt es kein gesünderes Gewürz in der Küche als die Zwiebel. Sie wirkt antibiotisch, tötet Keime und Bakterien, gleicht den Cholesterinspiegel und den Blutdruck aus, reguliert den Magensaft und entwässert. Ich habe jetzt Zwiebelsirup gegen den Husten angesetzt. Die Zwiebeldämpfe, die mir beim Schneiden das Wasser in die Augen treiben, sind gut für die Atemwege bei Bronchitis und Schnupfen.
Zwiebelsirup:
Zwiebel klein schneiden und abwechselnd mit Kandiszucker in ein Gefäß schichten. Das Ganze abdecken und über Nacht ziehen lassen. Am nächsten Tag hat man so ein schnelles Hustenmittel, das esslöffelweise eingenommen wird. Es ist für Kinder ab 2 Jahren geeignet.
Bei Nasenbluten kann schon das Riechen an den Schnittflächen einer Zwiebel helfen.
Bei Ohrenschmerzen lege ich Zwiebelscheiben in einen Waschhandschuh, wärme ihn etwas an ( evtl. über Wasserdampf) und lege ihn dann auf das Ohr. Über Nacht mit einem Tuch befestigt, habe ich schon oft meine Ohrenschmerzen gelindert.
Schon als Kind habe ich immer bei einem frischen Wespen- oder Bienenstich schnell eine Zwiebel halbiert und den Saft auf den Stich gerieben.

Zwiebelsud soll grauem braunem Haar einen goldenen Schimmer verleihen.
Dazu Ziebelschalen mit Wassser 1/4 Stunde kochen, abfiltern und täglich die Haare damit befeuchten. Der Zwiebelgruch soll verfliegen. Dies Rezept habe ich allerdings nicht ausprobiert, da ich blond bin.
Zwiebel sollen auch die Potenz steigern, wirken sich aber nicht gut auf das Gedächtnis aus. Ob es da vielleicht einen Zusammenhang gibt?





Dienstag, 13. Januar 2015

Baden steichelt die Seele

In diesem Jahr möchte ich schwerpunktmäßig Naturkosmetik vorstellen, die man einfach selbst herstellen kann, nach dem Motto:" An meine Haut lasse ich nur das was ich auch essen könnte."
 Wenn es draußen stürmt und ungemütlich ist, gibt es nichts entspannenderes als ein schönes Bad. Dazu kann man sich das Badesalz ganz einfach selbst herstellen:
In ein Schraubglas oder ein Bügelglas gibt man eine Schicht grobes Meersalz und darauf ca. 10 Tropfen ätherisches Öl. Ich habe Rosenöl und Lavendelöl ausgewählt. Dann einige getrocknete Rosenblätter bzw. Lavendelblüten und wieder eine Schicht Meersalz mit einigen Tropfen äth. Öl darüber. Ich habe auch schon ein Fichtennadelbad ausprobiert und dann anstelle der Nadeln etwas flüssige Lebensmittelfarbe auf das Salz gegeben und ein paar Tage ziehen lassen. Das kommt auch gut an als Mitbringsel zu einer Einladung im Winter.
Äth. Öle niemals pur in die Wanne geben, denn sie sind leichter als Wasser und schwimmen dann oben drauf.
Sie benötigen einen Emulgator, wozu sich auch Milch, Sahne oder Honig eignen. Man kann auch Lavendel in einen Waschhandschuh oder ein kl. Säckchen füllen und unter den einlaufenden Wasserstrahl halten.
Lavendelbäder beruhigen                         Rosmarin belebt
Melisse entspannt                                     Zitronen- oder Orangenscheiben erfrischen
Gegen kalte Füße hilft ein Fußbad (z.B. vor dem Schlafen gehen):
2 EL Meersalz mit 10-15 Trpf. äth. Rosmarinöl und 2 EL Milch verrühren. Dies fördert die Durchblutung und wer kann schon mit kalten Füßen einschlafen?
Nach dem Bad hilft ein Peeling abgestorbene Hautschuppen zu entfernen:
1 El gemahlene Mandeln, 1 El Joghurt, 1/2 Tl Honig und 1/2 Tl Öl, vermischen und die Haut damit einreiben, dann lauwarm abspülen. Hier nimmt man kein äth. Öl, ich habe Rosenöl hergestellt, in dem ich Rosenblätter in Mandelöl ( man auch gutes Olivenöl nehmen)  gelegt und für 3 Wochen ins Warme gestellt habe.
Es eignen sich auch Meersalz mit Milch und Quark verrührt. Dies strafft auch das Bindegewebe.
Dampfbäder öffnen Poren und fördern die Durchblutung, deshalb noch ein Tipp für die Sauna:
2 Tl. Holunderblüten oder Lindenblüten in 1/2 Liter kochendem  Wasser 10 Minuzen ziehen lassen und den Tee 1/2 Stunde vor dem Saunieren trinken. Das unterstützt die Schweißbildung. Als Aufgussöle eignen sich äth. Melissen oder Salbeiöl, von denen man 2-3 Trpf. in die mit Wasser gefüllte Kelle tropft.
Wer mal Badepralinen sebst herstellen will, findet eine, von mir erprobte Anleitung in dem Buch: "Geschenke aus meinem Garten" im Kosmos Verlag.