Dienstag, 10. Februar 2015

Basisches Badesalz

Während der Wintermonate haben sich bei uns vielleicht ein paar Pfündchen zuviel auf den Hüften angesammelt und wir kommen nicht so richtig aus unserer Trägheit heraus. Jetzt kann das basische Badesalz uns helfen, unserem Körper etwas Gutes zu tun. Unsere Haut ist unser größtes Ausscheidungsorgan. Basische Bäder regeln unseren Säure-Basenhaushalt und fördern die Entgiftung des Körpers und zusätzlich erhalten wir noch eine wunderschön strahlende Haut.
Basisches Badesalz besteht aus zahlreichen Mineralien. Durch das Baden wird der Hautoberflächenfilm und die Hornhaut angelöst und die Talgdrüsen angeregt, so dass sie durch die Hautporen Fette nach außen schieben. Das Wasser perlt auf der Haut ab und sie wird nicht schrumpelig und trocknet nicht aus wie bei anderen Schaumbädern.
Anwendung:
Ins, etwa 37°C warme, Badewasser 4-5 EL Badesalz geben und ca. 60 Minuten baden. Bei Bedarf heißes Wasser nachfüllen. Mit einem Buch oder Musik lässt sich die Badezeit genießen. Nach 30 Minuten kann man mit einer Bürste die Hornhautschichten abreiben. Danach nicht abduschen und nur leicht abtrocknen. Die Haut gibt überschüssige Säuren an das Badewasser ab und beginnt sofort mit der Rückfettung. Bitte nicht eincremen aber vor und nach dem Bad reichlich Wasser trinken.
Wer keine Badewanne hat, kann morgens oder abends nach dem Duschen den Körper mit Badesalz einreiben und kurz abbrausen.
Man kann auch 2 mal wöchentlich ein einstündiges Fußbad machen, dabei immer warmesWasser nachfüllen.
Salzsocken:
1 EL Badesalz auf 1 Liter warmes Wasser geben und Baumwollsocken darin tränken, auswringen und anziehen. Darüber ein Paar Wollsocken ziehen. 2 mal wöchentlich über Nacht anziehen.
Tipp:
Ich reibe morgens etwas Badesalz unter die Achselhöhlen. Das verhindert zwar nicht die Schweißbildung, aber den unangenehmen Geruch, der dann entsteht, wenn sich Schweiß an der Luft sauer zersetzt. So erspare ich mir ein Deo, das oft die Poren einfach nur verschließt.

Montag, 2. Februar 2015

Warum Kosmetik aus Küche und Natur?

Wer weiß schon was hinter den Inhaltsstoffen moderner Shampoos, Gesichtscremes oder Deos steckt, die Popylenglykol, Benzophenon oder Silikon heißen? Während man sich nichtsahnend aufhübscht, gehen diese Stoffe unter die Haut. Paraffine, das ist Erdöl, lagert sich in Nieren und Leber ab, Sulfate in Herz und Hirn. Inzwischen hat sich herumgesprochen, das Aluminium in Deos nicht nur die Schweißporen verstopft, sondern auch im Hirn von Alzheimer-Patienten gefunden wurde und vermutlich mitverantwortlich für immer mehr Brustkrebsfälle ist. Parabene und UV-Schutzfilter ließen ebenfalls im Labor Krebszellen wachsen. Obwohl sich über die Jahre so ein wahrer Giftcocktail im Körper ansammelt, hat die Industrie die Billigstoffe bisher nicht ersetzt. Dazu kommt noch das Mikroplastik z.B. in Peelings, das in den Kläranlagen nicht rausgefiltert werden kann und so im Meer und wieder in den Fischen landet.
Es gibt also viele Gründe sich die Kosmetik aus der Natur zu holen  Manchmal ist die Herstellung etwas aufwändiger als einfach eine Tube zu öffnen und die Haltbarkeit ist auch begrenzt, aber dafür weiß man was drin ist, bleibt gesund, spart Geld und erfreut die Umwelt.
Jetzt im Winter, wenn die Natur noch schläft, kann man sich aus dem Kühlschrank bedienen. Hier ein Beispiel für eine Gesichtsmaske, die nährend und glättend wirkt:
Wie im Bild oben zu sehen, braucht man Himbeeren( aus der Tiefkühltruhe),etwas Sahne und Honig.
Die Himbeeren werden zerdrückt, dann mit Sahne und Honig gemischt auf die Gesichtshaut aufgetragen. Man sieht jetzt erstmal wie ein Indianer aus, lässt es ca 20 bis 30 Minuten einwirken und spült mit lauwarmem Wasser ab. Belohnt wird man von einer zartweichen Haut, wenn man diese Packung etwa einmal wöchentlich anwendet. Aber die Wirkung spürt man schon beim ersten Mal.