Mittwoch, 29. April 2015

Für Haut und Haare: Birke und Brennessel

 Jetzt treiben die zarten, hellgrünen Birkenblätter und sind ein Sinnbild für den erwachten Frühling und  damit der Lebensfreude
 Die Birkenblätter kann man einfach vom Ast abstreifen, sie wachsen später wieder nach. Man kann die jungen Birkenblätter als Tee trinken oder sogar essen, z.B. über einen Salat gestreut. Später werden sie zu ledrig.
Bereitet man einen starken Tee aus den Blättern, dann hat man eine Haarspülung. Sie wird auf das frisch gewaschene Haar geschüttet und leicht einmassiert. Nicht mehr ausspülen.
Tee: 
1 TL mit 1 Tasse kochendem Wasser übergießen  und abkühlen lassen.
Der Tee ist nicht für blondes Haar geeignet. Trinken können ihn aber alle Menschen, denn er ist ein gutes harntreibendes Mittel, fördert den Stoffwechsel und vitalisiert den ganzen Körper.
Körperöl:
2 Hand voll Birkenblätter und 3 EL klein gehackte Rosmarinnadeln mit Mandelöl oder Olivenöl in einem Schraubglas 3 bis 4 Wochen an einem hellen Platz ziehen lassen. Dabei täglich schütteln und dann abfiltern.
Dieses Öl pflegt  und versorgt die Haut, außerdem hilft es bei der Heilung rissiger Stellen und Abschürfungen.
Mit ein paar Tropfen äth. Öl kann man dem Öl seinen Lieblingsduft geben.  
Die Brennesel belebt Haut und Haar.:
Haarlotion:
2 Hand voll Brennessel mit 75 ml Wasser im Mixer pürieren und durchsieben. Den Saft mit gleich viel Wasser verdünnen und in die Kopfhaut einmassieren.Gönnt man sich regelmäßig nach dem Haare waschen diese Kur, dann wird die Kopfhaut besser durchblutet und gekräftigt.
Glanz fürs Haar:
1 Hand voll Brennesselblätter mit 1/4 Liter kochendem Wasser übergießen, 20 Minuten ziehen lassen und absieben. dann 125 ml  Apfelessig dazu und kühl aufbewahren. Sie hält sich im Kühlschrank ca. 2 Wochen.
Nach dem Waschen in die Kopfhaut einmassiert, glänzen die Haare und lassen sich gut durchkämmen.

Dienstag, 14. April 2015

Bei empfindlicher Gesichtshaut -Gänsblümchen!



So langsam kann man auch für die Kosmetik wieder frische Pflanzen bekommen. Zu den ersten Pflanzen, die blühen, gehört das Gänseblümchen. Die Blüten kann man als Brotbelag oder auf Salaten essen. In dieser kleinen Pflanze stecken Saponine, Gerb- und Bitterstoffe, Flavonoide und Mineralstoffe. Diese Inhaltsstoffe wirken reinigend, keimhemmend und beruhigend bei empfindlicher Haut.
Zusammen mit der Heilerde ergibt sich eine klärende Gesichtspackung:
Man bereitet zuerst einen Gänseblümchenaufguss aus 1 Hand voll Blüten und 1/2 Liter heißem Wasser zu. Dann vermischt man 2 EL Heilerde mit dem Gänseblümchenaufguss zu einer breiigen Masse und kann noch etwas Honig dazu geben. Diese Packung trägt man auf die Haut auf und lässt sie 10 Minuten einwirken. Dann wird sie mit warmem Wasser abgewaschen.

Gesichtswasser bei unreiner Haut:
Zunächst setzt man eine Tinktur in einem verschlossenen Glas an, aus zerkleinerten Gänseblümchenblüten und 40- bis 45%igem Alkohol. Der Alkohol muss die Blüten bedecken. Man stellt das Ganze für 3 Wochen an einen hellen Platz und schüttelt es einmal täglich "liebevoll" durch.
Dann wird die Flüssigkeit gefiltert und in dunkle Fläschchen gefüllt.
Für das Gesichtswasser mischt man nun 150 ml Gänseblümchenaufguss mit 50 ml dieser Tinktur.
Entzündete Hautpartien tupft man damit ab.Besonders für unreine Pubertätshaut geeignet.