Montag, 22. Juni 2015

Natürliche Deos

In der Achselhöhle befinden sich nicht nur Schweißdrüsen, sondern auch sensible Lymphknoten. Hier kommen über die Haut und die Schweißdrüsen auch Inhaltsstoffe der Deos ins Innere unseres Körpers. Deshalb sollte dieser sensible Bereich besonders gepflegt und geschützt werden.
Mit einem natürlichen Deo kann man einen wichtigen Beitrag zur Gesundheit leisten.
Ich habe zuerst ein Deo mit Orangen und Basischem Badesalz ausprobiert:
Zutaten:
Schale einer halben unbehandelten Orange
1 TL Orangensaft
1-2 TL Badesalz
100 ml dest. Wasser
Herstellung:
Die Schale der Orange fein reiben, Orangensaft auspressen, mit den restlichen Zutaten in ein Glas mit Schraubverschluss füllen und gut durchschütteln. Durch ein Sieb filtern und in eine Zerstäuberflasche füllen.
Dieses Deo kann nach dem Duschen auf den ganzen Körper gesprüht werden. Es desodoriert, erfrischt und verhindert schlechte Gerüche, die bei der Zersetzung des Schweißes entstehen.
Im Kühlschrank hält es sich 3 Monate, bei Zimmertemperatur 1-2 Wochen.
 Zitrone-Natron- Deo:
Zutaten:
1/2 Schale einer unbehandelten Zitrone
1TL Zitronensaft
100 ml dest. Wasser
1/2 TL Natron
Herstellung:
Die Schale fein reiben und Zitrone auspressen, mit dem Wasser vermischen und ca. 1 Stunde stehen lassen. Dann durch ein Sieb filtern und in eine Zerstäuberflasche füllen, Natron zugeben, verschließen und schütteln.
Dieses Deo wirkt zusammenziehend und verhindert so die Schweißbildung. Es ist auch ein Ganzkörperdeo.
Wer stark schwitzt kann die Menge des Natrons bzw. des Salzes erhöhen.
Die Idee zu den Deos habe ich dem Buch von Gabriele Neodoma: "Grüne Kosmetik" entnommen.


Donnerstag, 11. Juni 2015

Wildkräuter-Quiche

Gestern habe ich eine leckere Wildkräuter-Quiche gekocht, deren Rezept ich unbedingt weiter geben muss. Sie ist schnell zubereitet und ich habe sie auch am Abend dann noch kalt gegessen.
Zutaten:
500 g Blätterteig
300 g Zucchini
1 Zwiebel
200 g geriebener Käse
3 Eier
200 ml Sahne oder Milch
3 Handvoll Wildkräuter (z.B. Beinwell, Wiesenbärenklau, Giersch, Spitzwegerich, Brennessel...)
Salz und Pfeffer
Zubereitung:
Den Blätterteig auftauen lassen und dann in einer gefetteten Form so anordnen, dass ein Rand entsteht. Den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen. Wildkräuter waschen, klein schneiden und die Zucchini raspeln .(habe ich alles in ein paar Sekunden im Thermomix gemacht). Die Zwiebel hacken und in Öl anbraten, Wildkräuter und Zucchini mitdünsten. Dann alles auf den Teig geben. Geriebenen Käse mit Sahne und Eier mischen, mit Pfeffer und Salz abschmecken und über das Gemüse in der Form gießen.
Im vorgeheizten Backofen bei 200°C ca. 30 Minuten backen.
Dies ist wieder ein Rezept aus dem Buch von Celia Nentwig/Hella Henckel: Meine neuen Wildpflanzen- Rezepte.

Freitag, 5. Juni 2015

Haarpflege mit Ei und Honig

Ich habe lange gesucht, um ein Shampoo für die Haare zu finden. Jetzt habe ich das historische Eierlikör-Shampoo ausprobiert und bin ganz zufrieden damit. Damit sollen schon die Catharina de Medici und die Kaiserin Sisi ihre Haare gepflegt haben:
Zutaten:
1 ganzes Ei
1 Eigelb
1 EL Honig
Saft einer Zitrone
20 ml Rum
Alle Zutaten werde gut vermixt und  auf das angefeuchtete Haar aufgetragen und gut einmassiert .Dann 10 Minuten einwirken lassen und gründlich ausspülen. Wer zweimal waschen will, nimmt einfach die doppelte Menge der Zutaten. Dem letzten Spülwasser gebe ich einen Schuss Apfelessig hinzu.
Das Haar lässt sich gut auskämmen und wird glänzend.
Ein bisschen gewöhnungsbedürftig ist, dass das Shampoo nicht schäumt. Dafür enthält Eigelb Lecithin, das das Haar nährt und Feuchtigkeit spendet. Außerdem wird die Kopfhaut vitalisiert.
Keine Angst vor dem Geruch des Essigs, der verfliegt schnell, wenn das Haar trocken ist.
Das Rezept habe ich aus dem Buch von Gabriele Nedonna: Grüne Kosmetik, Bio-Pflege aus Küche und Garten. (freya-Verlag)
Es gibt dort noch andere Rezepte, die ich aber erst ausprobieren will bevor ich sie hier vorstelle.